MOMENT#10: Armut soll unsichtbar sein. Sie wird aus dem Stadtbild verbannt. Mit voller Härte gegen BettlerInnen. Wo sie nicht zu verstecken ist, soll sich die Armut schämen. Damit sie nicht noch Ansprüche stellt. MOMENT will das umkehren und die Perspektive der Betroffenen selbst in den Mittelpunkt stellen. Um ihren Kampf gegen die Ausgrenzung zu stärken. Moment#10 zum Download (pdf, 5,283 KB)

Editorial

Armut statt Arme bekämpfen


Editorial von Chefredakteur Gunnar Landsgesell.

Recherche

Jetzt wäre ich gerne unsichtbar


Unser Selbstbewusstsein gehorcht nicht der Logik des Ichs, sondern versichert sich der Wertungen Dritter.

Reportage

Ausgesperrt


Traiskirchen wird wie ein militärisches Sperrgebiet abgeschirmt.

Umfrage

Was die Armen über uns denken


Bilder von Armut können stigmatisierend wirken. Moment begnügt sich nicht mit der Umkehr der Perspektive.

Handlungsbedarf

Am besten man macht es selbst


Sektionschef Matthias Vogl hat eine Mission.

Interview

Es muss Edelghettos für Arme geben


Im steirischen Vinzi-Dorf leben Menschen, die die Gesellschaft ausgespuckt hat, sagt Pfarrer Wolfgang Pucher.

Interview

In der Inneren Stadt herumhumpeln


Ursula Stenzel sieht Busse voll mit Bettelbanden in Wien landen.

Reportage

Unter Bettlern


Die BettlerInnen Wiens sind Mitglieder der Mafia. Behaupten rechtskonservative PolitikerInnen. Wir haben sie besucht.



Topic: Moment10