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06. Mär. 2014

Schulen zu Altersheimen

MIGRATIONSPOLITIK. Eine Studie aus dem Jahr 1985 zeigt eindrücklich, in welch dramatischer Situation sich Österreich heute befinden würde, wäre Zuwanderung damals gestoppt worden.

 

HANDLUNGSBEDARF | Kommentar: Alexander Pollak

 

 

Zuwanderer stoppen Bevölkerungsschwund. Unser Sozialstaat profitiert von der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Migrantenhaushalte in Österreich sind Nettozahler. Neue Studie widerlegt „Sozialtourismus“. – Wer mit offenen Augen durch den Medienwald geht, entdeckt rasch Statistiken und Expertisen, die zeigen, auf welch wackeligen Beinen sich Stimmungsmache gegen Zuwanderung bewegt.

 

Dennoch bestimmen die Anti-Einwanderungstöne die Diskussion und treiben die Politik vor sich her. Das Schweizer Votum gegen „Massenzuwanderung“ zeigte das jüngst wieder auf. Warum das so ist, könnte damit zu tun haben, dass Anti-Stimmen, im Gegensatz zu den meisten Pro-Stimmen, nicht auf Zahlen und Fakten aufbauen, sondern auf Bildern, Vorurteilen und Ängsten. Das Bild eines verwahrlosten Hauses, in dem MigrantInnen leben, scheint viel mächtiger als jede Statistik, die dieses Phänomen zur Ausnahme erklärt. Und der einmal geweckte Gedanke, dieses Haus könnte erst der Anfang einer Entwicklung sein, lässt sich nur schwer wieder einbremsen.

 

 

Doch wie sehen mögliche Gegenbilder aus?

 

Im Jahr 1985 führten die Bevölkerungsforscher Münz, Findl und Holzmann eine Prognosestudie durch. Sie errechneten verschiedene Szenarien für die Bevölkerungsentwicklung in Österreich. Ein Szenario basierte auf der Annahme, dass Einwanderung vollkommen zum Erliegen kommt. Das Ergebnis der Berechnung: Die österreichische Bevölkerung wäre bis zum Jahr 2011 nicht auf 8,3 Millionen gewachsen, sondern auf 7,2 Millionen geschrumpft. Österreich wäre damit heute deutlich kleiner als die Schweiz. Dafür wäre der Anteil der über 60-Jährigen auf die markante Größe von einem Drittel der Bevölkerung angewachsen.

 

Wesentlich dramatischer hätte sich diese Entwicklung gestaltet, wenn die Regierung nicht erst ab 1985, sondern schon ab den 1960er-Jahren einen Einwanderungsstopp verordnet hätte. Österreichs wirtschaftlicher und sozialstaatlicher Aufstieg hätte damit wohl bereits in seiner frühen Anfangsphase ein jähes Ende gefunden. Die europäische Spitzenposition, die Österreich heute in Sachen Wohlstand einnimmt, hätte die Alpenrepublik wahrscheinlich nie erreicht.

 

Ohne Migration gäbe es daher auch nicht den Reichtum, den die österreichische Bundesregierung weder für Entwicklungshilfe in Krisenregionen noch für Menschen, die aus Krisenregionen nach Österreich fliehen, aufwenden möchte. Und der auf keinen Fall durch SozialhilfeempfängerInnen mit nichtösterreichischem Pass angeknabbert werden darf.

 

Stattdessen hätten wir verlassene Schulgebäude, die man aufgrund der Altersstruktur der Bevölkerung zu Altersheimen umfunktionieren müsste – was man aber nicht kann, weil dafür Mittel und Pflegekräfte fehlen. Es gäbe eine Bevölkerung, die aufgrund fehlenden Nachwuchses bis ins hohe Alter arbeiten und nebenbei pflegebedürftige Familienangehörige selbst betreuen müsste. Es gäbe eine schrumpfende Wirtschaft, in der nach und nach Unternehmen zusperren müssten und Felder unbestellt blieben, weil sie in einer marktwirtschaftlich organisierten Welt nicht mehr konkurrenzfähig wären.

 

Wer gegen Migration polemisiert, polemisiert nicht nur gegen sozialen Ausgleich in der Welt, sondern auch gegen den Sozialstaat in Österreich. Übrigens: Im Jahr 2013 kamen auf eine/n in Österreich arbeitslos gemeldete/n RumänIn, neun unselbstständig beschäftigte RumänInnen, die in den Lohnsteuer- und Sozialversicherungstopf einzahlen. Wie war das nochmal, wer ermöglicht wessen Wohlstand in Österreich?

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